FakriroTalk: Christina Löw

Stephie von Kleiner Komet besucht unsere Aussteller und fühlt ihnen auf den Zahn. Lernt sie in diesem kurzen, knackigen Interviewformat etwas besser kennen.

Das Setting: Stellt Euch vor, Stephie steht tatsächlich an einem (virtuellen) Messestand.

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Falls du Katzen magst, hat dich wahrscheinlich mein T-Shirt angelockt – okay, vielleicht auch das Cover meiner Märchenadaption „Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein“. Oder das nahezu identische und entsprechend katzige Cover der kleinen Novelle „Maneki-neko“. Oder auch die kleinen Fimo-Kätzchen, die ich als Messe-Goodies zu Roman und Novelle angefertigt habe. 😀

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet. Und du?

Hallo Stephanie, herzlich willkommen an unserem – meinem – Stand! Ich bin Christina und ich habe bisher vor allem Märchenadaptionen veröffentlicht, und zwar im Selfpublishing im Rahmen des Autorinnennetzwerks der Märchenspinnerei. Wenn du Märchenadaptionen magst, hast du vielleicht schon mal von uns gehört – oder auch bereits das eine oder andere Buch von einer von uns gelesen. 😊

Auf Messen bin ich fast immer mit meinen Märchenspinnerei-Kolleginnen unterwegs, deshalb geht mir auch „unser Stand“ viel leichter von der Zunge als „mein Stand“ – mit mehreren zusammen machen Messen ohnehin am meisten Spaß.

Erzähle mir bitte etwas zu deinem Buch. Worum geht es? Was macht es zu einem besonderen Buch?

„Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein“ ist eine moderne Neuinterpretation des Märchens „Der gestiefelte Kater“ der Brüder Grimm. Im Zentrum der Geschichte stehen die Designerin Yuki Saito und Familienkater Sasuke, der sich ihr als sprechender und zudem magisch begabter Felltiger offenbart – und sie auf der Suche nach ihrer eigenen Identität begleitet. Denn Yuki steht in vielerlei Hinsicht irgendwie ‚zwischen den Stühlen‘ und braucht den einen oder anderen (magischen) Schubs, der ihr hilft, sich selbst zu helfen.

Der Roman ist tatsächlich in mehrerlei Hinsicht besonders: Die Geschichte ist eine von sehr wenigen literarischen (modernen) Adaptionen des gestiefelten Katers, die mir überhaupt bekannt sind. Dazu kommt der kulturelle Spagat zwischen Deutschland und Japan, den ebenfalls nicht viele andere Bücher teilen. Und – mal aus Sicht von Kater Sasuke gesprochen: Es gibt einen sprechenden Kater, braucht es da wirklich mehr?! 😉

Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Ich fürchte, von Jahr zu Jahr werde ich eine „schlimmere“ Leserin … Deshalb dauert es leider immer länger, bis ich wieder ein neues Buch finde, beim ich „einfach eine richtig schöne Lesezeit“ hatte. Allerdings empfehle ich eben diese Bücher dann auch umso länger und umso lieber weiter. 😀

Im Moment ist das (auch schon seit geraumer Zeit) „Das Zylinderkabinett oder das Mädchen, das nicht dorthin gehörte“ von Fabienne Siegmund (Art Skript Phantastik, Salach 2019).