„Wenn die Menschen nicht zu uns kommen können, dann müssen wir eben zu ihnen fahren“, sagt Pastor Bernd Siggelkow, Gründer der Arche in Berlin.

Ich weiß nicht, wer von Euch die Arche kennt. Als Berlinerin kommt man zum Glück nur schwer um diese tolle Institution herum. Ein Ort, der Kindern und Jugendlichen nicht nur regelmäßige Mahlzeiten, sondern auch Betreuung, Gespräche und schlicht ein zweites – oder manchmal auch ein erstes – Zuhause bietet.
Jetzt in Zeiten von Corona mussten natürlich alle Archen schließen. Viele hundert Kinder und Jugendlich, die mit ihren Familien oder allein unter der Armutsgrenze leben, haben damit ihre Anlaufstelle verloren. Aber das hier ist 0-8-15, das Format für GUTE Nachrichten.

Die gute Nachricht ist, dass da, wo ein Wille ist, auch immer ein Weg ist. „Wenn die Menschen nicht zu uns kommen können, dann müssen wir eben zu ihnen fahren.“ Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Bernd Siggelkow und seine Helfer fahren nun Lebensmittel, Süßes, Spiele und sogar Klopapier zu hunderten von Familien. Täglich.
Und sie sind weiter mit einem offenen Ohr für ihre Schäfchen da – Live bei der Essensübergabe, per Telefon und in einer virtuellen Arche, in der fleißig gechattet und bei den Hausaufgaben geholfen wird. Alternativen finden, um sich gegenseitig zu helfen. Eine tolle Sache.

Solltet Ihr noch etwas übrig haben, um die Arche zu unterstützen, dann googlet sie einfach mal und schaut Euch nach Spendenmöglichkeiten bei Eurer nächstgelegenen Arche um. Es gibt sie inzwischen an mehr als 25 Standorten in Deutschland.