FakriroTalk – Angelika Lauriel

Stephie von Kleiner Komet besucht unsere Aussteller und fühlt ihnen auf den Zahn. Lernt sie in diesem kurzen, knackigen Interviewformat etwas besser kennen.

Das Setting: Stellt Euch vor, Stephie steht tatsächlich an einem (virtuellen) Messestand.

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Du begegnest mir entweder am Stand von DELIA, der Vereinigung zur Förderung der deutschsprachigen Liebesromanliteratur oder aber am Stand des Selfpublisherverbands oder gar auf der Leseinsel in Halle 5, wo ich eine Lesung aus meinem neuesten Cosy Crime „Tote Männer essen kein Gelato“ habe.
An den beiden Ständen hätte ich schöne Goodybags für meine Besucher*innen dabei, in die ich Leseproben meiner beiden neuesten Bücher gepackt habe, aber auch ein Lesezeichen mit Perlenschnüren, Tee und – passend zum Schauplatz meines Krimis (Neapel und Amalfiküste) – je einen zitronensauren Centershock. Ich würde dir eventuell auffallen, weil ich relativ groß bin und allen Menschen aufgeschlossen entgegenlächle.

Solltest du meine Lesung besuchen, würdest du vermutlich meine Stimme als angenehm empfinden. Das häufigste Kompliment nach meinen Lesungen lautet: „Du hast so eine schöne Vorlesestimme, da hätte ich gerne länger zugehört.“ Ich bemühe mich natürlich darum, meine Stimme (Alt) für die unterschiedlichen Protagonisten passend zu benutzen und mich im Vortragen immer weiter zu verbessern, um meinen Zuhörer*innen eine schöne Zeit zu machen. 😊 Es kommt mir zugute, dass ich schon als Kind Amateurtheater gespielt und viele Jahre in Chören gesungen habe und es noch immer tue.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet. Und du?

Hallo Stephanie, ich freue mich, dass du mich besuchst! Möchtest du ein Goodybag mitnehmen? Ich bin Angelika Lauriel, aber auch Laura Albers *lach*. Als Angelika schreibe ich in vielen verschiedenen Genres, als Laura lebe ich meine romantische Schreiberseite aus. Momentan veröffentliche ich im SP, aber die meisten meiner Bücher sind bei unterschiedlichen Verlagen erschienen.

Rechtzeitig zur LBM ist meine neueste Krimikomödie herausgekommen: „Tote Männer essen kein Gelato. Ein Lucy-Schober-Krimi“, die habe ich heute auch dabei. Ansonsten schreibe ich Krimis für Kinder, Beziehungsromane (jeweils mit einem zusätzlichen thematischen Schwerpunkt) für Jugendliche und Erwachsene, lustige Familienromane („Momlit“), aber auch Fantasy for kids („Phantanimal: Die Suche nach dem Magischen Buch“). Und Laura Albers schreibt Liebesromane mit Tiefgang, die in Deutschland und Frankreich spielen.

Erzähle mir bitte etwas zu deinem Buch. Worum geht es? Was macht es zu einem besonderen Buch?

„Tote Männer essen kein Gelato“ ist ein Krimi für Menschen mit Humor. Zwillingsmama Lucy Schober kennen meine Stammleserinnen bereits aus drei Vorgängerbänden (alle sind aber in sich abgeschlossen). Lucy hat ein Problem: Sie wird immer wieder in Mordfälle verwickelt und kann dann natürlich nicht anders, als entweder zu sehen, wie sie ihre Haut rettet, oder aktiv zu ermitteln. In diesem neuesten Fall, der sie nach Italien verschlägt, wo ihre beste Freundin in einem Zeugenschutzprogramm lebt, ist denn auch schon wieder jemand ums Leben gekommen. Es scheint Verbindungen zum organisierten Verbrechen, zum Leben ihrer Freundin, aber auch zu Lucys Leben zu geben, und bis der Mordfall aufgeklärt werden kann, geraten die beiden Freundinnen nicht nur ins Schwitzen, sondern in echte Gefahr.

Tolle Männer spielen eine Rolle, ebenso tolle Frauen, die kampanische Lebensfreude, die Camorra (oder doch nicht?), eine Gelateria, die einen Lebenstraum wahr werden lassen soll. Und das alles vor traumhafter Kulisse.

Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Nur eins ist fast nicht möglich. Ich tue automatisch anderen Kolleg*innen unrecht damit. Aber gut, ich entscheide mich für den neuesten Cosy Crime meiner lieben Kollegin Dorothea Stiller: „Inselmord und Krabbencocktail. Siggi ermittelt auf Sylt“. Das ist der Start einer neuen Reihe, in der eine absolut liebenswerte, tatkräftige und sympathische Frau (mit Ruhrpottschnauze) ihren ersten Fall löst, nachdem sie gerade erst auf Sylt angekommen ist, wo sie ein Haus geerbt hat.