FakriroTalk – Aria Sees

Stephie von Kleiner Komet besucht unsere Aussteller und fühlt ihnen auf den Zahn. Lernt sie in diesem kurzen, knackigen Interviewformat etwas besser kennen.

Das Setting: Stellt Euch vor, Stephie steht tatsächlich an einem (virtuellen) Messestand.

Wenn ich an deinen Stand trete, was könnte meine Neugier geweckt haben?

Zum einen meine Ausstrahlung, denn ich lächle viel und man sagt mir eine freundliche, nahbare Ausstrahlung nach. Es kann sein, dass ich etwas aufgeregt bin, denn es ist meine erste Buchmesse als Aussteller. Aber das macht mich sicher sympathisch.

Dann natürlich, oder auch zuerst, mein auffällig schönes Cover, das durch seine natürlichen Elemente und der hervorgehobenen Schrift, wie auch der weinenden Frau, die den Titel in den Händen hält, überzeugt. Die ausgestellte Buch-Box mit all ihren Überraschungen, die zu erwerbenden Tassen, die restlichen Goodies aus Lesezeichen, Postkarten, Autogrammkarten und Kugelschreibern.

Hallo, ich bin Stephanie und blogge als kleiner Komet. Und du?

Hallo Stephanie, ich bin Aria Sees, schreibe als Selfpublisher Fantasy Romane und bin zum ersten Mal als Aussteller auf einer Messe. Darf ich Dir meinen High-Fantasy-Roman Unter den Augen Amgas – In der Seele eine Wenetra vorstellen?

Erzähle mir bitte etwas zu deinem Buch. Worum geht es? Was macht es zu einem besonderen Buch?

Zunächst ist es mir wichtig, dass sich hinter einer Geschichte eine Botschaft verbirgt, die im besten Fall zum Nachdenken anregt. In meiner Roman-Reihe geht es vor allem, um das Miteinander, wie man in Extremsituationen miteinander umgeht.

Ist es möglich umzudenken und seine bisherigen Ansichten zu verwerfen?

Insbesondere das Thema Toleranz und Intoleranz wird in diesem Roman aufgegriffen, Rassengleichheit und Fremdenhass.

Die Frage, was wäre wenn, steht klar im Raum.

Diese Frage ist in meinem detailreichen und spannenden High-Fantasy-Roman verborgen.

In der Geschichte geht es vor allem um den Planeten selbst und meine Protagonistin Eigin, die nicht existieren dürfte. Denn Eigin ist teilweise eine Wenetra und teilweise eine Nafga. Zwei Völkern auf Amga, die miteinander verfeindet sind. Dazu kommt, dass das Volk Nafga recht rassistisch ist und keine Vermischung des Blutes oder der Gene duldet.

Allerdings wächst Eigin genau unter diesem Volk auf, was, wie Du Dir denken kannst, ihr Leben nicht besonders einfach macht. Ständig muss sie auf der Hut sein ihre andere Wesensnatur nicht zu verraten. Doch eines Mondes, wie sollte es anders sein, offenbart sich das Geheimnis ihrer zweiten Herkunft. Eigin weiß, dass sie fortgehen muss. Fest im Bestreben unter dem Volk Nafga anerkannt zu werden. Für sie beginnt eine Reise zu den anderen fünf Völkern Amgas, die ihr aufzeigen, dass es weit mehr gibt als Intoleranz und Fremdenhass.

Dadurch befindet sich Eigin in einen inneren Konflikt, denn ihr soll die Anerkennung und Akzeptanz des Volkes Nafga nur zuteilwerden, wenn sie das Volk Wenetra ausliefert.

Wird Eigin den Bedingungen nachkommen? Für welchen Weg wird sich Eigin letztendlich entscheiden?

Welches Buch von Autorenkolleg*innen magst du mir empfehlen?

Meine Empfehlung geht an „Brienne Brahm“ und ihre Fantasy-Roman-Serie „Pfad des Schicksals“. Auch in dieser Welt begeben wir uns auf eine uns unbekannte Reise, mit vielen Höhen und Tiefen. Ich selbst mag Geschichten, bei denen ich mitwandern kann, die nicht gleich alles verraten und mich mit fantasiereichen Ideen in eine andere Wirklichkeit katapultieren.